Monthly Recaps
Monthly Recaps: Dezember 2025 – Thailand Edition

01.01.26
/
5 min.
von
Lena Steinke
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Nasse Haare, 30 Grad, Smoothies, Sand zwischen den Zehen, Höhlenerkundungen und Wellenspaß.
Den Dezember habe ich fast komplett in Thailand verbracht und es tat mir unglaublich gut. Ich habe fast vergessen, wie sich Sonne satt auf der Haut anfühlt und kann bestätigen, dass allein das warme Licht glücklicher macht. Also mich jedenfalls.
Im Urlaub haben wir gute Freunde getroffen, sind zusammen gereist und haben viel gelacht und erlebt. Während der Reise bin ich oft ins Wasser und über Schatten gesprungen, aber ich habe auch gezweifelt und mich viel zu sehr verglichen, was meine Stimmung oft trübte. Warum tun wir uns das an? Warum schauen wir online und offline immer nach links und rechts, zweifeln an uns und vermiesen uns die Laune selbst? Dabei wissen wir doch ganz genau, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.

erlebt.
Anfang Dezember war die wed&connect Weihnachtsfeier, auf die wir als Gründerinnen lange hingearbeitet haben. Ich würde sagen, sie war ein voller Erfolg und die Arbeit hat sich gelohnt. Es kamen viele Dienstleister*innen aus der Hochzeitsbranche zusammen und wir haben gemeinsam auf das Jahr angestoßen. Es wurde gesungen und getanzt.
Die Weihnachtsfeier stand unter dem Motto „Vergiss nicht, dich selbst zu feiern.“ und ich denke, das haben alle ganz gut hinbekommen. Die Karten, die ich gestaltet habe, lagen auf den Tischen und wurden wirklich oft fotografiert. Ich glaube, wir brauchen alle manchmal einen kleinen Reminder, dass wir uns auch selbst feiern dürfen.


Nach der Weihnachtsfeier ging es direkt nach Thailand. Dort habe ich recht wenig fotografiert und dafür deutlich mehr gefilmt. Aktuell sortiere ich über 15 Stunden Videomaterial und werde daraus eine Reisedokumentation schneiden.
Wir haben die ersten Tage in Bangkok verbracht und sind dann nach Chiang Mai gereist. Von dort ging es weiter nach Chiang Dao. In den Norden Thailands haben wir uns ein bisschen verguckt und werden vermutlich irgendwann zurückkehren, um noch mehr zu erkunden. Danach ging es nach Krabi, wo wir unsere Freunde Denise und Franz getroffen haben. Gemeinsam reisten wir weiter. Von Ao Nang in den Khao Sok Nationalpark, nach Surat Thani und schließlich für die letzte Woche nach Koh Phangan, wo wir die Weihnachtstage im Meer verbracht haben.
Landschaftlich war der Khao Sok Nationalpark ein absolutes Highlight, trotz Touri-Tour und einer schlaflosen Nacht auf dem Floß mit Kopfschmerzen. Diese Natur ist wirklich beeindruckend.
Thailand haben wir während unserer Langzeitreise 22/23 schon einmal besucht. Damals war ich jedoch fast durchgehend krank und lag öfter im Bett als im Meer. Ich habe kaum etwas gegessen und war entsprechend schlecht gelaunt. Dieses Mal bin ich froh, Thailand noch eine Chance gegeben zu haben. Es war so viel besser und ich wollte eigentlich gar nicht mehr nach Hause. Zwei Mal ist kein Mal. Wir werden sicher wiederkommen.




gelesen.
I’m a Fan von Sheena Patel
„Ich stalke eine Frau im Internet, die mit demselben Mann schläft wie ich. Manchmal, wenn ich zu schnell auf eine ihrer neuen Storys geklickt habe, blockiere ich sie kurz, damit sie nicht merkt, dass ich geistesabwesend fünfzehnmal die Minute ihre Seite aktualisiere, während im Hintergrund auf meinem Laptop Netflix läuft."
“I’m a Fan” habe ich an einem Tag, dem Reisetag nach Thailand, gelesen und wurde richtig in einen Sog reingezogen, denn das Buch dreht sich nicht nur um Social Media, sondern liest sich auch genau so schnell. Mit kurzen Kapiteln, absurden Szenen und Überschriften, die fast wie Captions unter Instagram Posts wirken. Es fühlt sich ein bisschen an wie Scrollen durch den Feed, nur dass zwischen den Zeilen deutlich mehr hängen bleibt.
Das Zitat ist der allererste Satz im Buch und beschreibt eigentlich den kompletten Plot. Es passiert gar nicht viel und man erfährt nicht einmal die Namen der Protagonisten oder der Erzählerin selbst. Das ist auch gar nicht wichtig und macht es dadurch eigentlich nur interessanter.
Die Erzählerin selbst überzeugt definitiv nicht durch ihre eigenen Handlungen und schafft es doch, sich selbst als eine Art (Anti-) Heldin zu positionieren. Sie hinterfragt nicht nur ihr eigenes Verhalten, sondern auch Machtstrukturen, Geschlechterrollen, Herkunft, strukturellen Rassismus und den Einfluss von Social Media. Und um dieses ständige Vergleichen. Ich habe mich auf jeden Fall ertappt gefühlt. Wenn auch nicht ganz so obsessiv.
Das Buch hat mich absolut überrascht, spaltet aber Meinungen. Also ich bin Fan.

Breast and Eggs von Mieko Kawakami
“Breasts and Eggs” ist in zwei Teile unterteilt. Der erste fokussiert sich auf Natsuko, ihre Schwester Makiko und deren Tochter. Makiko spielt mit dem Gedanken, sich einer Brustvergrößerung zu unterziehen. In diesem Teil geht es viel um Selbstwahrnehmung und Schönheitsideale.
Teil zwei spielt acht Jahre später und rückt Themen wie Mutterschaft als Singlefrau und Selbstbestimmung in den Vordergrund. Im Kern erzählt das Buch von drei Frauen, die versuchen, ihre eigene Rolle in einer patriarchalen Gesellschaft Japans zu finden. Ich mochte es sehr!
Ein neuer Favorit und eine große Empfehlung!
reflektiert.
In letzter Zeit wurde mir immer klarer, was ich möchte und was nicht. Nach langem Hin und Her habe ich entschieden, online etwas zu verändern.
In Zukunft werde ich meinen Stories Bereich nicht weiterführen, da ich keine Hochzeiten mehr fotografiere und diese Trennung für mich keinen Sinn mehr macht. Auch einen separaten Design Instagram Account möchte ich nicht länger pflegen. Stattdessen soll alles über einen einzigen Instagram Account und auch eine Website laufen.
Warum? Ich möchte Design, Fotografie in ihren unterschiedlichen Formen und andere Gedanken nicht mehr voneinander trennen. Zu oft habe ich mich gefragt, was auf welchen Account und in welchen Bereich passt, Beiträge als Kollaborationen veröffentlicht und mich dabei selbst verwirrt. Und andere vermutlich auch…
Ich bin multipassioniert, habe viele Interessen und kreative Felder und möchte meine Person nicht länger spalten. Ein Account und eine Website macht vieles für mich einfacher. Meine Website soll ebenfalls etwas umstrukturiert werden, aber das gehe ich ganz entspannt 2026 an.
Natürlich habe ich mich im Dezember auch mit Zielen im neuen Jahr beschäftigt und da gibt es einige. Ich habe mir dafür einen persönliche OKR Goal Tracker in Notion gebaut. Das gleiche System hatte ich schon für das Jahr 2025 und konnte so nun analysieren, welche Ziele ich erreicht habe, welche ich meilenweit verfehlt habe (ähm, einmal die Woche meditieren zum Beispiel. Ups.) und auch was ich zusätzlich erreicht habe und nie ein Jahresziel war.

Und damit beende ich den Dezember Recap und freue mich auf ein richtig aufregendes Jahr 2026. Happy New Year everyone!
…
Lena
Nasse Haare, 30 Grad, Smoothies, Sand zwischen den Zehen, Höhlenerkundungen und Wellenspaß.
Den Dezember habe ich fast komplett in Thailand verbracht und es tat mir unglaublich gut. Ich habe fast vergessen, wie sich Sonne satt auf der Haut anfühlt und kann bestätigen, dass allein das warme Licht glücklicher macht. Also mich jedenfalls.
Im Urlaub haben wir gute Freunde getroffen, sind zusammen gereist und haben viel gelacht und erlebt. Während der Reise bin ich oft ins Wasser und über Schatten gesprungen, aber ich habe auch gezweifelt und mich viel zu sehr verglichen, was meine Stimmung oft trübte. Warum tun wir uns das an? Warum schauen wir online und offline immer nach links und rechts, zweifeln an uns und vermiesen uns die Laune selbst? Dabei wissen wir doch ganz genau, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.

erlebt.
Anfang Dezember war die wed&connect Weihnachtsfeier, auf die wir als Gründerinnen lange hingearbeitet haben. Ich würde sagen, sie war ein voller Erfolg und die Arbeit hat sich gelohnt. Es kamen viele Dienstleister*innen aus der Hochzeitsbranche zusammen und wir haben gemeinsam auf das Jahr angestoßen. Es wurde gesungen und getanzt.
Die Weihnachtsfeier stand unter dem Motto „Vergiss nicht, dich selbst zu feiern.“ und ich denke, das haben alle ganz gut hinbekommen. Die Karten, die ich gestaltet habe, lagen auf den Tischen und wurden wirklich oft fotografiert. Ich glaube, wir brauchen alle manchmal einen kleinen Reminder, dass wir uns auch selbst feiern dürfen.


Nach der Weihnachtsfeier ging es direkt nach Thailand. Dort habe ich recht wenig fotografiert und dafür deutlich mehr gefilmt. Aktuell sortiere ich über 15 Stunden Videomaterial und werde daraus eine Reisedokumentation schneiden.
Wir haben die ersten Tage in Bangkok verbracht und sind dann nach Chiang Mai gereist. Von dort ging es weiter nach Chiang Dao. In den Norden Thailands haben wir uns ein bisschen verguckt und werden vermutlich irgendwann zurückkehren, um noch mehr zu erkunden. Danach ging es nach Krabi, wo wir unsere Freunde Denise und Franz getroffen haben. Gemeinsam reisten wir weiter. Von Ao Nang in den Khao Sok Nationalpark, nach Surat Thani und schließlich für die letzte Woche nach Koh Phangan, wo wir die Weihnachtstage im Meer verbracht haben.
Landschaftlich war der Khao Sok Nationalpark ein absolutes Highlight, trotz Touri-Tour und einer schlaflosen Nacht auf dem Floß mit Kopfschmerzen. Diese Natur ist wirklich beeindruckend.
Thailand haben wir während unserer Langzeitreise 22/23 schon einmal besucht. Damals war ich jedoch fast durchgehend krank und lag öfter im Bett als im Meer. Ich habe kaum etwas gegessen und war entsprechend schlecht gelaunt. Dieses Mal bin ich froh, Thailand noch eine Chance gegeben zu haben. Es war so viel besser und ich wollte eigentlich gar nicht mehr nach Hause. Zwei Mal ist kein Mal. Wir werden sicher wiederkommen.




gelesen.
I’m a Fan von Sheena Patel
„Ich stalke eine Frau im Internet, die mit demselben Mann schläft wie ich. Manchmal, wenn ich zu schnell auf eine ihrer neuen Storys geklickt habe, blockiere ich sie kurz, damit sie nicht merkt, dass ich geistesabwesend fünfzehnmal die Minute ihre Seite aktualisiere, während im Hintergrund auf meinem Laptop Netflix läuft."
“I’m a Fan” habe ich an einem Tag, dem Reisetag nach Thailand, gelesen und wurde richtig in einen Sog reingezogen, denn das Buch dreht sich nicht nur um Social Media, sondern liest sich auch genau so schnell. Mit kurzen Kapiteln, absurden Szenen und Überschriften, die fast wie Captions unter Instagram Posts wirken. Es fühlt sich ein bisschen an wie Scrollen durch den Feed, nur dass zwischen den Zeilen deutlich mehr hängen bleibt.
Das Zitat ist der allererste Satz im Buch und beschreibt eigentlich den kompletten Plot. Es passiert gar nicht viel und man erfährt nicht einmal die Namen der Protagonisten oder der Erzählerin selbst. Das ist auch gar nicht wichtig und macht es dadurch eigentlich nur interessanter.
Die Erzählerin selbst überzeugt definitiv nicht durch ihre eigenen Handlungen und schafft es doch, sich selbst als eine Art (Anti-) Heldin zu positionieren. Sie hinterfragt nicht nur ihr eigenes Verhalten, sondern auch Machtstrukturen, Geschlechterrollen, Herkunft, strukturellen Rassismus und den Einfluss von Social Media. Und um dieses ständige Vergleichen. Ich habe mich auf jeden Fall ertappt gefühlt. Wenn auch nicht ganz so obsessiv.
Das Buch hat mich absolut überrascht, spaltet aber Meinungen. Also ich bin Fan.

Breast and Eggs von Mieko Kawakami
“Breasts and Eggs” ist in zwei Teile unterteilt. Der erste fokussiert sich auf Natsuko, ihre Schwester Makiko und deren Tochter. Makiko spielt mit dem Gedanken, sich einer Brustvergrößerung zu unterziehen. In diesem Teil geht es viel um Selbstwahrnehmung und Schönheitsideale.
Teil zwei spielt acht Jahre später und rückt Themen wie Mutterschaft als Singlefrau und Selbstbestimmung in den Vordergrund. Im Kern erzählt das Buch von drei Frauen, die versuchen, ihre eigene Rolle in einer patriarchalen Gesellschaft Japans zu finden. Ich mochte es sehr!
Ein neuer Favorit und eine große Empfehlung!
reflektiert.
In letzter Zeit wurde mir immer klarer, was ich möchte und was nicht. Nach langem Hin und Her habe ich entschieden, online etwas zu verändern.
In Zukunft werde ich meinen Stories Bereich nicht weiterführen, da ich keine Hochzeiten mehr fotografiere und diese Trennung für mich keinen Sinn mehr macht. Auch einen separaten Design Instagram Account möchte ich nicht länger pflegen. Stattdessen soll alles über einen einzigen Instagram Account und auch eine Website laufen.
Warum? Ich möchte Design, Fotografie in ihren unterschiedlichen Formen und andere Gedanken nicht mehr voneinander trennen. Zu oft habe ich mich gefragt, was auf welchen Account und in welchen Bereich passt, Beiträge als Kollaborationen veröffentlicht und mich dabei selbst verwirrt. Und andere vermutlich auch…
Ich bin multipassioniert, habe viele Interessen und kreative Felder und möchte meine Person nicht länger spalten. Ein Account und eine Website macht vieles für mich einfacher. Meine Website soll ebenfalls etwas umstrukturiert werden, aber das gehe ich ganz entspannt 2026 an.
Natürlich habe ich mich im Dezember auch mit Zielen im neuen Jahr beschäftigt und da gibt es einige. Ich habe mir dafür einen persönliche OKR Goal Tracker in Notion gebaut. Das gleiche System hatte ich schon für das Jahr 2025 und konnte so nun analysieren, welche Ziele ich erreicht habe, welche ich meilenweit verfehlt habe (ähm, einmal die Woche meditieren zum Beispiel. Ups.) und auch was ich zusätzlich erreicht habe und nie ein Jahresziel war.

Und damit beende ich den Dezember Recap und freue mich auf ein richtig aufregendes Jahr 2026. Happy New Year everyone!
…
Lena
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