Oh hai
25.05.2019

Kalifornien: Monterey - San Francisco

Whale Watching, Scott Creek & Pigeon Point

Der Morgen in Monterey startete mit einer Bootstour und wir sahen mehrere Buckelwale und Delfine, Otter und Seelöwen.  Danach führte uns die Route über den Highway 01 zurück nach San Francisco.


Wir waren rechtzeitig wach, fuhren zum Hafen in Monterey und zogen uns ein paar dicke Schichten Kleidung über. Es war recht frisch morgens und auf dem Meer wehte ein kühler Wind. Wir haben uns am Vortag kurzfristig dazu entschieden eine Tour mit Chris' Whale Watching zu buchen.

Die Tour startete um 10 Uhr und wir hatten noch etwas Zeit, erkundeten den Hafen und gingen dann langsam zum Treffpunkt.

Mit uns warteten noch ein paar weitere Leute, darunter (anders als bei der Tour auf Island) auch viele Kinder. Das Boot, mit dem wir auf die Tour gingen, legte an und wir gingen an Bord.

Als wir weiter heraus fuhren sichteten wir bereits viele Seelöwen, die auf einer Kaimauer lagen und entspannten. Als wir noch weiter auf das offene Meer herausfuhren, sahen wir schon bald die ersten Buckelwale.

Wale zu sehen ist definitiv ein besonderes Erlebnis. Wir haben jedoch bereits in Island welche beobachten können und kamen dort tatsächlich noch etwas näher heran. Ich persönlich fand die Tour auf Island etwas schöner, vielleicht auch, weil sie etwas ruhiger war und die See etwas rauer und abenteuerlicher. Vielleicht auch, weil wir dort zum ersten Mal Wale sahen und es dadurch noch spezieller war.

Die Tour war trotzdem sehr schön und wir sahen sehr viele Wale auf einem Fleck. Der Kapitän erhielt noch eine Info, dass in unweiter Entfernung eine ganze Gruppe Delfine gesichtet wurden und so mache sich das Schiff auf den Weg dorthin. Wir hatten tatsächlich Glück und schipperten direkt neben sehr vielen Tieren. Einen Defin sahen wir sogar springen.

Die Tour ging etwa 3 Stunden und war recht schnell vorbei. Schon bald mussten wir wieder in den Hafen einkehren. Davor sahen wir nochmals die Seelöwen und einen sehr niedlichen Otter.



Es war Mittagszeit als wir uns ins Auto setzten und weiter auf dem Highway 01 nach San Francisco fuhren. Während wir fuhren, merkten wir wie neblig alles von den heftigen Bränden in den den letzten Tagen war. Der Himmel war grau-blau eingefärbt und es hing eine dicke Wand aus Smog über Kalifornien. Die Lichtsituation war surreal und die Sonne kam den ganzen Tag nicht hinter dieser Smogwand hervor.

Wir hielten kurz hinter Davenport am Strand Scott Creek an. Dieser Strand erinnerte mich sehr an die Steilküste aus der Serie Broadchurch, welche ich sehr mag. Die Kulisse dort ist wirklich beeindruckend.

Danach hielten wir spontan noch am Pigeon Point Lighthouse an. Die Lichtstimmung war atemberaubend und wir waren die einzigen Personen dort. Es führte ein steiler Weg zum Strand herunter. Unten genossen wir den Blick auf den Leuchtturm und schossen ein paar Fotos.

Ein kleiner Stück weiter wollte ich noch einige kurze Aufnahmen mit der Drohne machen. Leider was das der Moment, in dem ich erkennen musste, dass das Gimbal der Drohne kaputt war. Ich hatte keine Kontrollem mehr über die Kamera. Sie wackelte wild hin und her und ich musste die Drohne leider schnell wieder landen.



Wir kamen in der Dunkelheit in San Fransisco an. Eine frühere Kollegin und Feundin von Felix war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in San Francisco und wir konnten uns ein Hotelzimmer im Sheraton Hotel direkt im Stadtviertel Fisherman’s Wharf teilen. So waren wir super zentral und erkundeten Abends noch kurz die Umgebung.

So landeten wir bei unserer Erkundungstour im Musée Mécanique, ein Museum für Spielautomaten. Die Sammlung ist die weltweit größte private Kollektion. Der Eintritt in die Halle mit den Automaten ist kostenlos.

Wenn man die noch funktionierenden Spieleautomaten bedienen möchte muss man jedoch etwas bezahlen. Wir fanden diesen Ort ziemlich interessant, da man nicht sehr oft so gut erhaltene alte Automaten sieht und die Spiele, die damals gespielt wurden sind zum Teil recht kurios.

Dann aßen wir noch Burger bei In-N-Out Burger und gingen dann zum Hotel zurück. Unsere Zeit in Kalifornien war fast vorbei und der nächste Tag sollte der letzte wirklich genutzte Tag in San Francisco sein. So suchten wir uns am Vorabend noch ein paar Spots in der Stadt heraus, die wir am nächsten Tag anschauen wollten.