Oh hai
19.05.2019

Kalifornien: San Simeon - Monterey

See-Elefanten & Pfeiffer Big Sur State Park

Nachdem wir morgens noch See-Elefanten bei San Simeon beobachteten, ging es Mittags durch den Pfeiffer Big Sur State Park bis nach Monterey.


San Simeon ist bekannt für See-Elefanten Kolonien und so fuhren wir direkt nach dem Frühstück im Motel zu einem Viewpoint etwas nördlich von San Simeon. Am Viewpoint waren schon ein paar Menschen, aber deutlich mehr See-Elefanten. Es waren unglaublich viele Tiere, die dort gemütlich am Strand lagen, im Meer schwommen oder miteinander kämpften. Der Strand ist durch einen Zaun geschützt, um die Tiere nicht zu stören. Man kommt ihnen dennoch sehr nah. Es ist definitiv ein Schauspiel, das im Kopf bleibt. Ebenso wie der Geruch. Dieser ist ziemlich prägnant.

Nachdem wir die Tiere einige Zeit beobachtet haben, stiegen wir wieder ins Auto und fuhren den Highway 01 weiter gen Norden.

Wir hielten kurz am Ragged Point und weiteren kleinen Haltebuchten an. Wir näherten uns dem Pfeiffer Big Sur State Park und die Küste wurde zunehmend steiler und spektakulärer.

Toll sind natürlich auch die Brücken. Am Big Creek Cove Vista Point hielten wir dann auch an und machten ein paar Fotos. Es ist eine gute Alternative zur bekannteren Bixby Creek Bridge. Diese passierten wir nämlich erst als es schon dunkel war und man nicht mehr wirklich gut fotografieren konnte.



Das Highlight war natürlich der McWay Waterfall, der direkt am Highway liegt. Dieses bekannte Postkartenmotiv kann man leicht übersehen, da es nicht sehr viele Parkplätze gibt und man den Wasserfall auch nicht direkt sieht, wenn man vom Süden Richtung Norden fährt. Wir hatten Glück und es war ein Parkplatz frei. Der Anblück auf die kleine Bucht mit dem Wasserfall ist ziemlich beeindruckend. So ziemlich jeder hat wahrscheinlich schon mal dieses Motiv irgendwo in den sozialen Medien gesehen und nun direkt davor zu stehen gibt einem nochmal mehr das Gefühl wirklich in Kalifornien angekommen zu sein.

Leider stand die Sonne noch sehr hoch und das Licht war zum fotografieren nicht besonders schön. Wir entschlossen uns also etwas dichter an die Buch heranzugehen.

Normalerweise führt ein kleiner Weg über einen Tunnel unter der Straße hindurch und bringt einen etwas tiefer zu einem Aussichtspunkt. Leider war dieser Weg aufgrund von Bauarbeiten versperrt.

Also ging es wieder zurück und wir entschlossen uns dazu später nochmals wiederzukommen, wenn die Sonne etwas tiefer stehen würde. Der Hunger meldete sich sowieso und so fuhren wir erst mal weiter zur Big Sur Bakery. Das Restaurant liegt umgeben von grün idyllisch keine 10 Meilen von der Buch mit dem McWay Falls entfernt. Wir aßen sehr guten Salat und Burger, entspannten dort ein bisschen und fuhren dann erneut zur Bucht.

Dort setzten wir uns auf einen Vorsprung und genossen die Aussicht. Das Licht war irgendwann perfekt und genau so wie ich es mir vorgestellt habe.

Als wir ins Auto stiegen und weiterfuhren dämmerte es schon. Von der Buch aus braucht man etwa eine Stunde bis nach Monterey. Dort angekommen war es komplett dunkel. Wir checkten ins Motel ein und gingen später noch in zu einem japanischen Restaurant mit dem Namen Harumi. Das essen war wirklich gut.

Am Abend entscheiden wir uns am nächsten Morgen noch eine Whale Watching Tour zu buchen. Wir suchten uns die erste Tour des Tages raus und legten uns schlafen.