Oh hai
11.05.2019

Kalifornien: Los Angeles - San Simeon

Griffith Observatory, Highway 01, Faria Beach

Von Los Angeles ging es über den Highway 01 bis nach San Simeon. Bevor wir die Stadt der Engel verließen, besuchten wir noch das Griffith Observatory. 

Das Griffith Observatory befindet sich auf der Südseite des Mount Hollywood im Griffith Park und war somit nicht weit von unserer Airbnb Unterkunft entfernt. Da es aber steil bergauf ging und wir danach gleich weiterfahren wollten, fuhren wir mit dem Auto dort hin. Genauer gesagt bis zu einem Parkplatz am Griffith Park, da der direkt am Observatorium angeblich schon voll war. Wir schleppten uns die steilen Hänge hinauf und kamen nach kurzer Anstrengung am Gebäude an. Dieses hatte zu dem Zeitpunkt noch nicht mal geöffnet und so gingen wir einen Wanderweg neben dem Observatorium herunter. Der Pfad wurde irgendwann immer schmaler und wir waren die einzigen, die sich entscheiden dort weiterzugehen.

Von dem kleinen Pfad aus konnte man auch das nicht weit entfernte Hollywood Schild gut erkennen.

Trotz Smog hatte man von dem Endpunkt einen guten Blick über die teuren Villen unter dem Hollywood Hill. Es war angenehm so ganz alleine dort stehen zu können. Eigentlich sollte man von dem Griffith Observatorium einen fantastischen Blick über Los Angeles haben. Natürlich aber nicht bei Smog und daher ist es scheinbar etwas tagesabhängig und damit glückssache. Wir konnten jedenfalls kaum etwas erkennen. Ganz leicht hob sich die Skyline zwischen dem grauen Schleier ab. Mit bloßem Auge schon kaum erkennbar, konnte man auch mit der Kamera nicht viel mehr einfangen.

Als wir wieder beim Observatorium ankamen, hatte es gerade die Tore geöffnet. Mehr sehen konnte man aber ja sowieso nicht und so stiegen wir den Hang wieder herunter, setzten uns ins Auto und fuhren weiter.



In Los Angeles stoppten wir noch bei einem mexikanischen Supermarkt und erhielten per Facetime von Freunden Tipps was wir unbedingt kaufen sollten. Nachdem wir ordentlich in diesem Supermarkt geshoppt haben, ging es endlich in Richtung Küste.

Wir fuhren durch Malibu und entdeckten während der Fahrt dunkelgrauen Rauch in der Ferne. Zuerst konnten wir gar nicht genau zuornden was es sei, aber bald wurde der Rauch immer dichter und bedrohlicher. Wir fuhren am 8. November durch Malibu. Einen Tag später verloren 3 Menschen ihr Leben und viele weitere ihr Zuhause.

Wir waren dem Woolsey Fire glücklicherweise einen Tag voraus und waren etwas geschockt als wir davon in den Nachrichten lasen.

Wir ließen das Feuer hinter und uns und hielten bei Faria kurz hinter Ventura an. Dort genossen wir die Zeit am Strand, ließen die Drohni fliegen und ich versaute mir mit an Strand liegenden Teer mein T-Shirt und Fotorucksack. Dies bemerkte ich leider erst einige Zeit später...

An diesem Tag fuhren wir bis zu dem Küstenort San Simeon. Dort suchten wir uns wieder ein Motel und fielen müde ins Bett.