Oh hai
19.04.2019

Kalifornien: Joshua Tree Nationalpark

Barker Dam, Keys View, Skull Rock & Cholla Cactus Garden

Nach einer wunderbaren Nacht in der Jurte im Yucca Valley erkundeten wir tagsüber den Joshua Tree Nationalpark. Wir wanderten zum Barker Dam, saßen am Keys View Aussichtspunkt und liefen zwischen Kakteen. Abends fuhren wir bis nach Los Angeles

Als Fotoliebhaber bedeutet Urlaub ganz und gar nicht. dass man ausschlafen kann. Im Gegenteil! Ich hatte mir tatsächlich einen Wecker gestellt, damit ich den Sonnenaufgang nicht verpasse. Also Stand ich auf, schnappte mir meine Kamera und das Stativ und machte ein paar Videos und fotos vom Sonnenaufgang. Es war wunderschön zwischen den Joshua Trees zu sitzen, die letzten Sterne und den rosa eingefärbten Himmel zu beobachten.

Während Felix noch schlief saß ich einige Zeit einfach nur in der Hängematte und genoss die Stille. Vereinzelt hörte man noch Kojoten heulen.

Wir machten uns dann langsam fertig, duschten in der Outdoordusche und verließen schweren Herzens dieses wunderbare Gelände.



Wir fuhren zum erst zum Joshua Tree National Park Visitor Center. Dort informierten wir uns, bezahlten die Gebühr für den Nationalpark, die bei $25 pro Auto liegt und fuhren dann weiter zum West Entrance.

Die Straße führt entlang unzähliger Josuabäume. Den ersten Stopp legten wir bei der Quail Springs Picnic Area ein. Dort liefen wir um die Steinformationen herum und ließen den Park ein wenig auf uns wirken.

Als nächstes stand eine kleine Wanderung zum Barker Dam auf dem Plan. Die Wanderung zu dem Staudamm mitten in der Wüste misst etwa 2km für Hin- und Rückweg. Es ist also sehr gut machbar. Man sollte dennoch immer ausreichend Wasser dabei haben. Als wir im November im Park waren, lag die Temperatur aber bei guten 20 Grad. Also gar nicht so warm, wie man eigentlich vermutet. Es war also perfekt für eine kleine Wanderung.



Glücklich kamen wir nach einiger Zeit wieder beim Auto an und fuhren zum höchsten Aussichtspunkt im Joshua-Tree-Nationalpark, Keys View. Von dort aus hat man einen Panoramablick auf die Berge und das Coachella Valley. Leider ist die Luftqualität nicht die beste gewesen und man konnte nicht sehr viel erkennen. Bei klarer Sicht ist dieser Ort sicher noch mal um einiges beeindruckender.

Als nächstes kamen wir am bekannten Skull Rock vorbei, einer Steinformation, die einem Totenkopf sehr ähnelt (jedenfalls wenn man das den Felsen von der Seite betrachtete). Man kann dort auch noch einen kleinen Rundgang machen und so erkundeten wir die Gegend noch ein wenig.

Der letzte Halt, bevor wir bis nach Los Angeles fuhren, war der Cholla Cactus Garden.

Wir dachten, dass dieser Kaktusgarten eine Menge unterschiedlicher Kakteen beinhalt. Doch stattdessen wird dieser Garten klar von dem Teddy Bear Cholla dominiert. Dieser Kaktus sieht besonders anhänglich und kuschelig aus, eine Berührung ist aber extrem schmerzhaft. Wir haben noch am Eingang den Warnhinweis gelesen, kaum machten wir aber ein paar Fotos, kam ich dem Kaktus etwas zu nah und bekam ihn nicht mehr los. Ein Kaktusteil stecke in meinem Arm fest uns hinterließ einen ziemlich schmerzhaften blauen Fleck, der auch nach Tagen noch nicht verschwunden war.

Die Fahrt bis zu unserer Airbnb Unterkunft in Little Armenia in Los Angeles dauerte vom Kaktusgarten aus etwa 3,5 Stunden. Abends gingen wir in der Umgebung noch sehr gute Pizza essen und fielen müde ins Bett.