Oh hai
16.04.2019

Kalifornien: Fahrt ins Yucca Valley

Eine Nacht unter Sternen

Nach einer Nacht in einem Casinohotel in Pahrump führte uns die Route am sechsten Tag von Pahrump über Las Vegas und Barstow bis ins Yucca Valley wo wir uns auf eine ganz besondere Nacht in einer Jurte freuten.


Wir wachten morgens in Pahrump, Nevada in einem Casino auf und sahen im Spielebereich genau die gleichen Menschen wie abends am Vortag. Wir fragten uns, ob diese Menschen schon wieder oder eventuell sogar immer noch am Automaten hingen. Es war auf jeden Fall mal interessant zu sehen was in einem Kleinstadtcasino vor Las Vegas so los ist.

Wir setzten uns ins Auto und fuhren nach Las Vegas, da es die nächste größere Stadt war und wir noch einkaufen mussten. Auch benötigten wir eine Sim Karte, die es nicht überall gab. In Las Vegas sahen wir also nur den Target von Innen und fuhren direkt weiter. Diese Stadt stand nicht auf unserer Liste und unser Airbnb im Yucca Valley war längst gebucht. Die Fahrt dort hin dauerte allerdings eine ganze Weile

Zwischendurch legten wir noch eine kleine Shoppingpause ein. Zwischen Los Angeles und Las Vegas befinden sich einige ziemlich verlassene Outlet Malls. In einem Center in Barstow liefen wir einige Zeit umher, kauften jeder ein neues Paar Jeans. Dann ging es wieder auf den Highway. Der einzige weitere geplante Halt war ein unglaublich merkwürdiger Shop mit dem Namen Alien Fresh Jerky in Baker. Dieser kuriose Laden ist spezialisiert auf Beef Jerky. Wir sind definitiv keien Beef Jerky Fans, sind hier aber eindeutig wegen der Aliens hingefahren. Überall stehen hier Plastikaliens herum, man kann die merkwürdigsten Dinge kaufen und ich konnte gerade noch wiederstehen mir einen viel zu teuren Akte-X "I want to believe" Pin zu kaufen, den ich sowieso nie irgendwo ranpinnen würde. Wir kauften nichts, aber dieser Laden macht eine Menge Spaß!



Es wurde immer dunkler und der Weg bis zu unserer Unterkunft war nicht so einfach zu finden. Nachdem Felix fast den ganzen Tag gefahren ist, war ich Abends an der Reihe. Wir fuhren stockdustere Straßen entlang, verfuhren uns, hatten zwischenzeitlich keine Orientierung mehr und ich hätte fast einen Kojoten überfahren, hätte ich nicht noch rechtzeitig eine Vollbremsung hingelegt.

Nach einiger Zeit fanden wir den Richtigen Sandweg, der uns direkt vor ein hölzernes Tor führte. Wir hatten es geschafft und unser Lager für die Nacht erreicht.

Wir gingen zu unserer gemieteten Jurte und waren begeistert! Nach dem letzten Campingurlaub in Island war das hier Luxus pur! In dem Zelt, das mit Holz ausgelegt war stand ein super bequemes Bett, es gab Licht, es gab Strom. Es war alles da. Vor dem Zelt war eine Feuerstelle und Stühle standen parat. Wir testen jedoch erst einmal die Hängematte.

Trotz Begeisterung hatten wir ziemlichen Hunger und kochten in einer Hütte, die eine Küche beinhaltete unser Abendessen.

Danach saßen wir den restlichen Abend draußen am Feuer, starten in den wunderschönen Sternenhimmel und hörten heulenden Kojoten zu.