Oh hai
08.12.2018

Island Tag 04 – Südostisland

Svínafellsjökull & Jökulsárlón

Beeindruckende Seen und Eisberge warteten auf uns, als wir die Gletscherzunge Svínafellsjökull und die Gletscherlagune Jökulsárlón besichtigten. 


Am Samstag hatten wir das Glück, dass es auf dem Campingplatz eine beheizte Küche gab und wir uns dort Essen zubereiten konnten. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es für uns weiter auf unserer Reiseroute. Diese führte uns vorbei am Skaftafell-Nationalpark. Dort wollten wir eigentlich noch den Svartifoss anschauen und fuhren dafür zu einem Parkplatz. Als wir dann, sobald wir dort parkten rausfanden, dass man dort nur für das Parken umgerechnet über 5€ bezahlen mussten, fuhren wir weiter. Zudem war dieser Parkplatz schon ziemlich überlaufen und dieser Wasserfall stand nicht unbedingt auf unserer Prioritätenliste. Wir planten daher einfach mehr Zeit für die Gletscher ein, was im Endeffekt eine gute Entscheidung war.

Wir fuhren also direkt weiter zum Svínafellsjökull Gletscher. Den Gletschersee erreicht man über eine ziemlich schlechte Schotterstraße. Am Ende ist ein kleiner Parkplatz und man kann von dort aus einen Weg zur Gletscherlagune laufen. Ab dann wird der Weg immer schmaler und führt am Gletschersee entlang. Wir waren ziemlich beeindruck von den Eismassen, den unterschiedlichen Blautönen und den dunklen, schwarzen Schichten in den Eisbergen, die von früheren Vulkanausbrüchen stammen.



Wir fuhren weiter bis zur Gletscherlagune Jökulsárlón, einer der bekanntesten Attraktionen in Island und ein Muss auf jeder Reise dort hin. Die Gletscherlagune liegt direkt neben dem Vatnajökull, dem größten Nationalpark Islands und dem zweitgrößten in ganz Europa. Der Blick auf die Eisberge, die in der Lagune liegen ist wahrlich beeindruckend. Dazu kann man dort Robben im Eismeer schwimmen sehen. Manchmal kollabieren die Eisberge auch. Als wir da waren, hat sich ein großer Eisberg gedreht und eine ganz schöne Welle ausgelöst. Dieser Ort ist wahnsinnig Interessant. Man kann hier Stunden verbringen.

Die Jökulsárlón Gletscherlagune ist mit dem Meer verbunden und die riesigen Eisberge, die in der Lagune liegen, schmelzen langsam und treiben aufs Meer hinaus. Dort werden sie von den starken Wellen wieder am daneben liegenden Strand angespült. Der schwarze Sandstrand wird daher auch auch Diamond Beach genannt. Im Sommer sind dort kleinere etwa Handgröße, im Winter deutlich größere Eisbrocken zu finden. Wir spazierten eine Weile am Strand entlang und fuhren danach auf einen Campingplatz bei Höfn, einem kleinen Ort im Südosten Islands. Dort gingen wir später noch in den Ortskern zu einem Supermarkt und spazierten am Ufer entlang wieder zurück zum Campingplatz. Es wurde abends sehr windig und eine weitere eiskalte Nacht wartete auf uns.