Oh hai
29.09.2018

Madeira – Tag 02

Sao Jorge und São Lourenço

An unserem zweiten Tag auf Madeira fuhren wir einmal quer über die Insel nach Ponta de São Jorge, um dort den alten Bootsanleger zu erkunden. Danach ging die Fahrt weiter bis an den östlichen Zipfel São Lourenço. 


Wir standen entspannt auf und machten uns langsam auf den Weg nach Ponta de São Jorge. Schön der Weg zu unserem ersten Ziel führte uns durch die immergrüne Berglandschaft Madeiras, die noch atemberaubender war, als ich sie mir ursprünglich vorgestellt habe. Auf dem Weg stoppten wir am Aussichtspunkt Miradouro da Beira da Quinta.

Der Ausblick war wirklich schön und ich ließ die Drohne dort zu ersten mal außerhalb von Deutschland fliegen. Es war ein kleines Abenteuer für mich und ich hatte ständig Angst, das teure Gerät direkt im Meer zu versinken. Alles ging gut und ich hatte auch ein paar schöne Aufnahmen im Kasten.


Die Fahrt ging weiter bis in den Norden nach São Jorge. Wir parkten beim Cabo Aéreo Café und befanden uns schon bald auf dem Wanderweg entlang der schroffen Küste. Der Weg ging steil, steinig und teilweise matschig nach unten, war aber noch gut begehbar. 

Nach wenigen Minuten konnten wir die heftigen Wellen und die Steilküste erkennen. Bald zeichnete sich auch der schmale Holzsteg zum Anleger ab. Als wir am Holzsteg ankamen, war dieser aber leider nicht mehr so einfach zu erreichen. Das Verbindungsstück war komplett zerstört und man kam nur noch über ein Seil nach unten zum Strand und dann auf den Steg. Ich versuchte es, kam aber nicht wirklich runter. Aus Angst blieb ich vor dem Steg stehen, während Felix den Anleger erkundete.

Ich packte die Drohne aus und erkundete den Steg aus der Luft.

Nach einiger Zeit kehrten wir den gleichen Weg wieder zurück. Da uns der Hunger überkam und wir den Blick vom Cabo Aéreo Café auf das Schwimmbad in São Jorge sehr schön fanden, bestellten wir uns dort noch etwas zu essen. Kaum waren wir fertig, fing es an zu nieseln und der Nebel zog langsam über die grünen Berge Madeiras.



Wir fuhren weiter zum Ponta de São Lourenço. Kaum stiegen wir aus dem Auto, hörte der Regen auf. Es war dennoch sehr windig und wir wanderten nicht die komplette Strecke von 8km bis zum östlichen Zipfel. Schön war es dort trotzdem sehr. Die Küste war karg und die Wellen stark und rau. Die Sonne stand schon sehr tief und es breitete sich eine tolle Stimmung aus. Abends fielen wir müde ins Bett und planten den nächsten Tag.